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Wall Works / Juni 2010

Wall Works - Raum- und wandbezogene Kunstinstallationen als exclusive Edition

WALL WORKS Neue Werkstätten 24. Juni – 30. September 2010

WALL WORKS sind raum- und wandbezogene Kunstinstallationen, die als Edition in kleiner Auflage von Schellmann Art Production München - New York produziert und verlegt werden. Die Neuen Werkstätten zeigen Installationen von drei internationalen Künstlern: Daniel Buren, Mona Hatoum und Michelangelo Pistoletto.

Daniel Buren, Unexpected Variable Configurations: A Work in Situ, 1998

Farbig bemalte Wand, mit handgezeichnetem Raster und 25 bedruckten Aluminiumplatten, verteilt auf der Wand. Aluplatten (Siebdruck graphitgrau/weiß) je 43,5 x 43,5 cm; Gesamtmaße der Installation je nach Wand. Limitiert auf 15 Installationen, jede in einer anderen Wandfarbe, mit signiertem und nummeriertem Zertifikat.

Daniel Buren

1938 in Boulogne-Billancourt, Frankreich, geboren, lebt und arbeitet in Paris. „In den Jahren 1965-1966 entdeckte ich die gestreifte Leinwand, auf der ich zunächst eine persönliche, später eine tiefgreifende Kritik am Kunstwerk vollführen konnte, indem ich meine eigenen Arbeiten zu etwas mehr oder weniger Aussichtslosem, mehr oder weniger Ergebnislosem reduzierte.“ Seit über 30 Jahren sind die 8.7 cm breiten, senkrechten Streifen die Konstante in Burens Schaffen, deren künstlerisches Potential er in Malerei, Objekten und am häufigsten in standortbezogenen öffentlichen Installationen systematisch untersucht hat.

Mona Hatoum, Puzzled, 2009

Sechs Elemente aus verspiegeltem Aluminium (je ca. 85 x 60 x 2.5 cm) montiert auf einer weissen, grauen oder schwarzen Wand (hier: grau). Gesamtmaße der Installation variabel. Limitiert auf 15 Installationen, mit signiertem und nummeriertem Zertifikat.

Mona Hatoum

1952 in Beirut, Libanon, geboren, lebt und arbeitet in London und Berlin Mona Hatoum begann ihre künstlerische Tätigkeit mit Performances und Videos. Seit den 90er Jahren widmet sie sich grossen Installationsarbeiten, in denen sie Skulpturen und Interesse an der Erforschung körperlichen Erlebens verbindet. Der Betrachter soll dazu gebracht werden, sich den widersprüchlichen Emotionen von Begehren und Abscheu, von Furcht und Faszination zu stellen. Hatoum hat eine Sprache entwickelt, in der vertraute Alltagsgegenstände, aber auch materiale Strukturen, in chiffrierte Mehrdeutigkeiten oder bedrohliche Erscheinungen verwandelt werden.

Michelangelo Pistoletto, Affresco – 5, 1998

Fünf Spiegelfragmente auf farbig bemalter Wand (wahlweise gelb, grün, orange, blau, rot oder grau, hier: gelb). Maße und Formen der Spiegelfragmente unterschiedlich (zusammengefügt 150 x 150 cm); Gesamtmaße der Arbeit je nach Wand. Limitiert auf 12 Installationen, signiert und nummeriert auf einem Zertifikat.

Michelangelo Pistoletto

1933 in Biella bei Turin, Italien, geboren, lebt und arbeitet in Turin und Biella. Im Jahre 1961, als Michelangelo Pistoletto, ein prominentes Mitglied der Künstlerbewegung Arte Povera, sein erstes Spiegelbild zeigte, schuf er ein Moment der Simultaneität zwischen der dargestellten Person, dem Betrachter und seinem Spiegelbild. Das Spiegelbild gestaltet sich als Gleichgewicht herstellende Membran zwischen Einheit und Vielfalt, Vergangenheit und Zukunft und jeglichen anderen Gegensätzen.